The SeaCleaners wird ein Partner der europäischen Freizeitschifffahrt

Die Sportbootindustrie hängt von der Gesundheit der Meere ab. Deshalb setzt sich die EBI, die Organisation, die die europäische Bootsindustrie vertritt, für die Reduzierung der Meeresverschmutzung und die Sensibilisierung von Bootsfahrern und der Öffentlichkeit ein.

The SeaCleaners sind ein idealer Partner für die EBI, da sie sich für die Bewusstseinsbildung, den Schutz der Artenvielfalt, die Sammlung von Plastikmüll und die wissenschaftliche Beobachtung einsetzen. Durch ihre einzigartige Partnerschaft, die auf einem Vereinbarungsprotokoll basiert, werden die beiden Organisationen gemeinsame Aktivitäten fördern.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden The SeaCleaners pädagogische Hilfsmittel entwickeln, wie z.B. ein “Handbuch zum Sammeln von Plastikmüll”. Diese Broschüre wird an Bootsfahrer verteilt, um sie zu ermutigen, etwas gegen diese Plage zu unternehmen, die eine tödliche Auswirkung auf die Artenvielfalt der Meere hat und sowohl die Küstengewässer als auch das offene Meer verschmutzt.

Die wissenschaftlichen Teams der The SeaCleaners werden auch mit EBI zusammenarbeiten, um bewährte Verfahren zu fördern.

Unternehmen und Bootsfahrer werden eingeladen, 2019 am freiwilligen Beobachterprogramm von The SeaCleaners teilzunehmen. Im Rahmen dieses Programms werden sie schwimmende Beobachtungsmissionen zur Plastikverschmutzung in den Regionen der Welt durchführen, die am stärksten von diesem Phänomen betroffen sind. Die Beobachtungen werden verarbeitet, analysiert und verwendet, um eine Referenzdatenbank zur globalen Plastikverschmutzung zu erstellen. Dies wird die Relevanz öffentlicher Maßnahmen an Land und auf See verbessern, um die Plastikverschmutzung zu reduzieren und die biologische Vielfalt der Meere zu schützen.

Jean-Pierre Goudant, Präsident von EBI, erklärt: “Die Europäische Union hat die Kosten der Umweltschäden, die durch Plastikverschmutzung in Europa verursacht werden, bis 2030 auf 22 Milliarden Euro geschätzt. Wir sind davon überzeugt, dass alle Akteure im maritimen Bereich eine feste Verpflichtung zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung eingehen müssen. Durch unsere Zusammenarbeit mit der NGO The SeaCleaners sind wir stolz darauf, einen weiteren Schritt nach vorne zu machen, indem wir ein großes Projekt unterstützen und der Industrie Zugang zu konkreten Ressourcen geben, um Maßnahmen zu ergreifen.”

Schiffbau- und Ausrüstungsfirmen werden die Möglichkeit haben, zum Bau und zur Ausstattung des Manta beizutragen. Der Manta ist das erste Offshore-Schiff, das in der Lage ist, schwimmenden Meeresmüll massenhaft einzusammeln und zu verarbeiten, bevor er zerfällt und in das marine Ökosystem gelangt, und zwar durch die Anlage an Bord.

Gemeinsame Sensibilisierungs- und Kommunikationsmaßnahmen zur Unterstützung der europäischen Institutionen bei ihren Initiativen zur Reduzierung der Meeresvermüllung und zum Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft werden ebenfalls durchgeführt.