2025 Rückblick auf unsere Aktion in Malaysia

Vom Meeresmüll zu kommunalen Spazierwegen

02.2026

Person, die auf einem Boot Plastikflaschen aus dem Wasser sammelt

Seit dem offiziellen Start in Kota Kinabalu im April 2025 hat die Mobula 8.2 in Zusammenarbeit mit der Marine Research Foundation messbare Ergebnisse bei der Bekämpfung der Plastikverschmutzung in Küsten- und Binnengewässern erzielt. Dieses Projekt beweist eine einfache Idee: Wenn Sie Abfälle in der Nähe des Ortes abfangen, an dem sie austreten, schützen Sie das Leben im Meer und verbessern auch das tägliche Leben der Küstengemeinden.

Ergebnisse, die für sich selbst sprechen

Von April bis Dezember 2025 entfernte Mobula 8.2 mehr als 135.000 Stück Meeresmüll, etwa 2 Tonnen Abfall, und schaffte es, die Hälfte davon dem Recycling zuzuführen.

Der Einsatz erstreckte sich auf 5 vorrangige Zonen rund um die Bucht von Kota Kinabalu und die Insel Gaya, wobei der Schwerpunkt auf der Anhäufung von Hotspots in der Nähe von Siedlungen, Tourismusgebieten und Wasserdörfern lag. Im Juni wurde der Einsatz auf 7 Tage pro Woche ausgeweitet. Die ausgebildete Vollzeit- und Teilzeitbesatzung sorgte für eine konstante Abdeckung, selbst bei schwierigen Monsunbedingungen im späteren Verlauf des Jahres.

Den Kreislauf schließen: vom Abfall zum Gemeinschaftsgut

Das Sammeln ist nur der Anfang. In Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen und Recyclingzentren wurden im Rahmen des Projekts praktische Kreislauflösungen erprobt. Fast 630 Kilogramm wiederverwertbare Kunststoffe wurden verarbeitet und ein besonders konkretes Ergebnis wurde gemeinsam mit Meraki Daat und den Dorfbewohnern erzielt: 419 Öko-Steine wurden hergestellt und zum Bau von mehr als 61 Metern Gemeinschaftswegen auf der Insel Gaya verwendet. So sieht „Kreislaufwirtschaft“ aus, wenn sie real, sichtbar und nützlich ist.

Bewusstsein, Kapazität und lokale Eigenverantwortung

Die Initiative hat die Beteiligten auf mehreren Ebenen eingebunden, von der Teilnahme an regionalen politischen Diskussionen über die Plastikverschmutzung bis hin zu Vorführungen auf dem Schiff für Geldgeber, Partner und internationale Besucher. Am wichtigsten ist jedoch, dass die Dorfbewohner im Sortieren, Recyceln und in der Herstellung von Öko-Bausteinen geschult wurden und so Fähigkeiten erworben haben, die eine langfristige Eigenverantwortung und einen nachhaltigen Lebensunterhalt ermöglichen.

Was kommt im Jahr 2026 und warum Unterstützung wichtig ist

Im Jahr 2026 sind die Prioritäten des Projekts klar: Aufrechterhaltung des täglichen Betriebs, Erhöhung des Anteils der Abfälle, die dem Recycling zugeführt werden, Ausweitung der Partnerschaften, um gemischte Kunststoffe besser zu verarbeiten, und Erhöhung der regionalen Sichtbarkeit, um eine Nachahmung in ganz Südostasien zu ermöglichen.

Wenn Sie die Besorgnis über die Ozeane in messbaren Fortschritt verwandeln wollen, ist dies der Ort, an dem Ihre Unterstützung ankommt: auf dem Wasser, in der Sortierkette und in den Händen der lokalen Teams.

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