The SeaCleaners expandiert nach Spanien 🇪🇸

The SeaCleaners ist stolz darauf, sein spanisches Büro zu eröffnen, um die Plastikverschmutzung so nah wie möglich am Mittelmeer zu bekämpfen! Ein Treffen mit Catherine Marti de Anzizu, unserer Vertreterin vor Ort.

Das Treffen mit Catherine Marti De Anzizu ist eines dieser Ereignisse, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen und zu tollen Abenteuern führen. Catherine, die in Paris und Barcelona als Rechtsanwältin zugelassen ist, sich auf europäisches Privatrecht spezialisiert hat und in Barcelona lebt, hat sich der Herausforderung gestellt, die Niederlassung von The SeaCleaners in Spanien in die Hand zu nehmen. Und sie macht das nicht allein! Es ist ihr gesamtes Team, das seine Fähigkeiten und Fachkenntnisse in den Dienst der Sache der Ozeane stellen wird. 

“UrsprĂĽnglich sind wir eine Anwaltskanzlei. Wir mussten Ăśberlegungen anstellen, wie wir der Organisation konkret bei ihrer Niederlassung in Spanien helfen können. Als erstes mĂĽssen wir einen rechtlichen Rahmen fĂĽr The SeaCleaners finden und dann das Nest graben, damit wir dank unserer Netzwerke vor Ort in der Lage sind, Unternehmer zu erreichen, die Lust haben, sich mit uns fĂĽr dieses Projekt zu engagieren, aber auch Verbände, Körperschaften… Unser Ziel? In erster Linie sensibilisieren”. 

Catherine hat begonnen, sich für die Erhaltung der Umwelt zu engagieren, indem sie im Rahmen ihrer Tätigkeit als französische Außenhandelsberaterin einen Schwerpunkt zum Klimanotstand leitete. Für sie war es jedoch nicht genug, an Konferenzen und Webinaren teilzunehmen und diese zu organisieren. 

“Ich war schon immer eine Aktivistin. Aber vor einigen Jahren habe ich mich, getrieben von meiner Tochter (denn wir sind eine Generation, die von ihren Kindern getrieben wird), näher mit der globalen Erwärmung befasst. Je weiter ich in diesem Kampf vorankam, je mehr ich mich informierte, desto mehr wurde mir die Dringlichkeit und der Ernst der Lage bewusst. Und wie schwer es fĂĽr Unternehmen und Privatpersonen ist, die Klimakrise richtig zu verstehen.  Als Französin, die im Herzen Spanierin ist, war ich sehr betroffen von der dramatischen Situation an den spanischen KĂĽsten mit ihrer allgegenwärtigen Verschmutzung durch den ĂĽbertriebenen Tourismus. Zusätzlich zu den Konferenzen wollte ich mich auf eine andere, lebendigere Art und Weise engagieren. Und da gab es diese auĂźergewöhnliche Begegnung zum Ende des Lockdowns mit den Mitgliedern von The SeaCleaners. Ich war bereit, es war Liebe auf den ersten Blick und ich nahm mein gesamtes Team mit an Bord”. 

Aber warum eigentlich Spanien? 

Mit seinen 8000 km Küstenlinie ist Spanien weltweit die Nummer eins, wenn es um saubere Strände geht. 615 spanische Strände tragen den Stempel der Blauen Flagge. Die Küstenbevölkerung ist bereits sehr sensibilisiert, doch in diesem Land, das sowohl zum Atlantischen Ozean als auch zum Mittelmeer, dem am stärksten verschmutzten Meer der Welt, hin offen ist, muss noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden. 

“Die KĂĽstenbevölkerung ist bereits sehr sensibilisiert. Städte wie Barcelona haben eine junge Bevölkerung, die sich sehr fĂĽr Umweltfragen interessiert. Die spanische Regierung wagt es, sich der Problematik der Plastikverschmutzung anzunehmen. Beim Studium der Texte zum Thema Klimadringlichkeit und ökologischer Ăśbergang ist mir aufgefallen, dass Spanien viel besser abschneidet als Frankreich oder Deutschland. Unsere heutige Aufgabe mit The SeaCleaners besteht darin, den Kampf an diesen KĂĽstengebieten fortzusetzen, aber auch die Bevölkerung auf dem Land zu sensibilisieren, die sich von dieser Problematik weit weniger betroffen fĂĽhlt. Unsere Aufgabe ist es, ihnen klar zu machen, dass die Plastikverschmutzung der Ozeane, wenn nichts dagegen unternommen wird, sie direkt betreffen wird. Wir mĂĽssen noch weiter gehen, wir brauchen Konsequenz und Hartnäckigkeit, aber wir werden es schaffen.” 

 

Lernen Sie das spanische Team kennen

Photo Catherine Marti de Anzizu

Catherine Marti de Anzizu

Photo Christopher JACQUET-CORTES

Christopher JACQUET-CORTES

Photo Francois-Xavier Lacroix

Francois-Xavier Lacroix

Photo Nuria Farre

Nuria Farre

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